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5 Nebenwirkungen von CBD (Cannabidiol)

​Der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol, kurz CBD-Öl, gewinnt stark an Bedeutung und wird bei der Behandlung unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt. Auch wenn es als gut verträgliches Arzneimittel gilt, kann es eine Reihe von Nebenwirkungen hervorrufen. Die meisten von ihnen sind sehr gering, so dass die Einnahme von CBD-Öl sicher und gesundheitlich unbedenklich ist. Dennoch sollten die besonders zu beachtenden Umstände sowie der CBD-Einfluss auf allgemeine Befindlichkeit die nötige Aufmerksamkeit bekommen.

5 besonders zu beachtende Umstände

1. Schwangerschaft:
Die Zellexperimente zeigen, dass sich das CDB-Öl auf die Enzyme negativ auswirken kann. Damit sind gemeint vor allem das P-Glykoprotein sowie das Breast-Cancer-Resitance-Protein, welche die richtige Funktion der Plazenta beeinflussen. Folglich ist es davon abzuraten, das CBD-Öl während der Schwangerschaft selbst in einer kleinen Dosis einzunehmen.

2. Parkinson-Krankheit:
Die an Parkinson erkrankten Personen müssen bei der Einnahme von CBD-Öl mit äußerster Vorsicht umgehen. Zwar weisen relevante Studien nach, dass das CBD-Öl eine positive Wirkung bei dieser Erkrankung des Nervensystems aufweist, sollte jedoch die Dosierung streng eingehalten werden. Andernfalls können sich die Parkinson-Symptome noch mehr verstärken.

3. Einnahme von Arzneimitteln:
Werden die Arzneimittel zur regelmäßigen Einnahme verschrieben, ist die Verwendung von CBD-Öl nur nach der Konsultation beim Arzt ratsam. Zweifellos kann das CBD-Öl die Aktivität von verschiedenen Enzymen neutralisieren und dadurch die Metabolisierung von Medikamenten im Körper verändern. In der Folge können die Arzneimittel anders als gewohnt wirken.

4. Blutdruck-Krankheiten:
Es gilt zu bedenken, dass das CBD-Öl zu einem geringen Blutdruckabfall führen kann. Meist erfolgt dieser innerhalb weniger Minuten nach der Einnahme und impliziert ein Gefühl von Benommenheit. Es besteht keine Gesundheitsgefahr, weil diese Nebenwirkung nur einen vorübergehenden Charakter hat. Bei der Einnahme von Blutdruckmedikamenten sollte allerdings der Arzt konsultiert werden.

5. Hoher Augeninnendruck:
Klinische Studien weisen darauf hin, dass das CBD-Öl eine negative Wirkung bei den GlaukompatientInnen ausüben kann. Besonders kritisch ist die von CBD hervorgerufene Erhöhung des Augeninnendrucks (Tensio). Wer unter dieser Krankheit leidet und sich trotzdem für die Einnahme von CBD-Öl entscheidet, sollte den Arzt zu Rate ziehen.

​Warum kommt es zu Nebenwirkungen?

​​Eine der häufigsten Ursachen von CBD-Nebenwirkungen ist eine bestimmte Krankheit, mit der die betroffene Person langfristig zu kämpfen hat. Parkinson, hoher Blutdruck oder Augeninnendruck gehören zu den Krankheiten, bei denen die Einnahme von CBD-Öl mit einem größeren Risiko behaftet ist. Darüber hinaus dürfen besondere Lebensumstände wie die Schwangerschaft oder Einnahme von Arzneimitteln nicht außer Acht gelassen werden.

Es ändert allerdings nichts daran, dass auch eine völlig gesunde Person die CBD-Nebenwirkungen als belastend empfinden kann. Besonders am Anfang braucht der Körper ein wenig Zeit, um sich an die CBD-Substanzen zu gewöhnen. Außerdem treten die Nebenwirkungen vergleichsweise häufiger bei einer höheren Dosierung auf. Eine potenzielle Gefahr stellen ebenfalls minderwertige CBD-Produkte dar, weil sie oft chemische Zusätze enthalten.

Einfluss auf allgemeine Befindlichkeit

1. Gezügelter Appetit:
Obwohl das CBD-Öl beim Übergewicht eine unterstützende Wirkung bietet, kann es sich bei der Appetitlosigkeit und Magersucht als nachteilig erweisen. Dies liegt primär an seiner Substanz Chlorophyll, welche den Verdauungstrakt reinigt und die Darmperistaltik fördert. Im Fall von Essstörungen ist diese Nebenwirkung von CBD-Öl mit zu berücksichtigen.

2. Schläfrigkeit:
Es kann passieren, dass die Einnahme von CBD-Öl die Schläfrigkeit und eine übermäßige Müdigkeit zur Folge hat. Diese Nebenwirkung tritt besonders dann auf, wenn das CBD-Öl in einer höheren Dosis verwendet wird. Es lohnt sich daher, das CBD-Öl in einer Ruhezeit einzunehmen. Vorsichtshalber sollte ebenfalls auf das Autofahren und die Maschienenbedienung verzichtet werden.

3. Trockener Mund:
Eine der am meisten empfindbaren Nebenwirkungen von CBD-Öl ist ein trockener Mund. Dieser wird hauptsächlich durch das Endocannabinoid-System, das für die Hemmung der Speichelsekretion verantwortlich ist, hervorgerufen. Diese Nebenwirkung von CBD-Öl ist jedoch ungefährlich für die menschliche Gesundheit und kann durch das Trinken von Mineralwasser schnell beseitigt werden.

4. Kopfschmerzen:
Es ist zu beachten, dass während der Einnahme von CBD-Öl die Kopfschmerzen und das Schwindelgefühl auftreten können. Diese unangenehme Nebenwirkung tritt vor allem bei Personen auf, die mit dem CBD-Öl erst kürzlich begonnen haben. Die relevanten Beobachtungen weisen darauf hin, dass diese harmlosen Symptome verschwinden, sobald sich der Körper an das CBD-Öl gewöhnt hat.

5. Konzentrationsverlust:
Die Einnahme von CBD-Öl kann unter den Umständen zum Konzentrationsverlust führen. Zudem wirkt es sich manchmal auch auf das Gedächtnisvermögen nachteilig aus. Aus diesem Grund wird seine Verwendung während einer intensiven Arbeits- oder Studienzeit nicht empfohlen. Die beste Zeit für die Einnahame von CBD-Öl ist die Erholungszeit, in der keine geistige Anstrengung vorgenommen wird.

​Fazit: Externe Faktoren mitdenken!

​Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die CBD-Nebenwirkungen kaum aus dem Arzneimittel selbst resultieren, sondern vielmehr mit externen Faktoren verbunden sind. Werden diese sowohl beim Erwerb als auch bei der Einnahme von CBD-Öl mit berücksichtigt, können die Nebenwirkungen wesentlich reduziert werden. Mit der strengen Beachtung eigener Lebensumstände, einer richtigen Dosierung sowie Verwendung von CBD-Öl aus zertifiziertem biologischem Anbau befinden Sie sich auf dem richtigen Weg zu mehr Gesundheit.

About the Author Julian Kazmarow

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