CBD-Öl rauchen

Mit CBD angereicherte Öle sind nicht für das Erhitzen und damit auch nicht für das Rauchen in Kombination mit Tabak ausgelegt! Kommt das Öl mit hohen Temperaturen in Verbindung, entstehen schädliche Verbrennungsstoffe (z. B. Toxine) die im Körper großen Schaden anrichten können. Unter anderem wirken manche Verbrennungsstoffe (sogenannte Karzinogene) sogar krebserregend.

Zudem kann die Lunge sich nicht von den inhalierten Ölresten befreien, was zu belastenden Ablagerungen in den Lungenbläschen führt. Folge ist eine kardiovaskuläre Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems. Zudem wäre das Rauchen von CBD-Öl nicht sinnvoll, da die heilende Wirkung des Stoffes unter den hohen Temperaturen verloren geht. 

Alternative Aufnahme von CBD-Öl 

Als einfachste Methode zur Einnahme von CBD-Öl ist die Verwendung von Kapseln. Diese können den ganzen Tag über eingenommen werden. Die Kapseln sind geschmacksneutral und gut verträglich. CBD-Öl kann aber auch in reiner Form unter die Zunge geträufelt werden. Danach behält man das Öl mehrere Sekunden lang im Mund bevor es geschluckt wird. Dabei kann sich der Stoff optimal entfalten. Die Mischung der Tropfen mit einem Getränk oder der Nahrung ist ebenfalls möglich. CBD-Öle zählen zu den sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln und sollten über die Magen- bzw. Darmschleimhäute aufgenommen werden, nicht über den Lungenkreislauf. Generell ist also die orale Aufnahme von CBD-Öl zu empfehlen. 

Das Vaporisieren (Dampfen) von CBD-haltigem Liquid mit E-Zigaretten oder Vaporizern ist ebenfalls möglich. Hierfür wird der CBD-Extrakt mit Hilfe von Alkohol gelöst und in einem entsprechendem Gerät verdampft. CBD-Liquid ist zwar auch unter der Bezeichnung Vape Oil bekannt, enthält jedoch kein Öl, da dieses die Geräte mit der Zeit unbrauchbar machen könnte. Beim Dampfen sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass das Liquid nicht auf hohen Temperaturen gedampft wird, da die positive Wirkung auf den Körper sonst verloren geht. Generell gelangt CBD beim Dampfen schneller in den Blutkreislauf und die Wirkung setzt bereits nach 30 bis 60 Sekunden ein.

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Cannabisöl und die Unterschiede zwischen CBD und THC 

Bei Cannabisöl handelt es sich um ein Pflanzenöl, dass aus der sogenannten Hanfpflanze (Cannabis Sativa) gewonnen wird. Es handelt sich also um einen Überbegriff aller Öle, die aus der Pflanze gewonnen werden können. Darunter zählen auch THC-Öl oder CBD-Öl.

Unterschied zwischen den Ölen liegt im THC-Gehalt. THC ist die Abkürzung für Tetrahydrocannabiniol, einem psychoaktiven Wirkstoff. Nach dem Konsum von THC kommt es im Körper zu einer Art Rauschzustand ("high"). THC fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz und ist verboten. Eine zulässige Freigrenze gibt es dennoch, diese liegt bei bis zu 0,2 % THC. In dieser Mengenordnung tritt beim Konsum keine psychoaktive Wirkung auf.

Generell ist THC nicht oder wenig (unter 0,2 %) in dem handelsüblichen CBD-Öl enthalten, da die Öle sonst nicht zum freien Verkauf stehen würden. Es handelt sich also um ein Pflanzenöl, dass lediglich mit dem Stoff CBD angereichert wurde. CBD (Cannabidiol) ist neben THC ebenfalls ein Wirkstoff, der aus der medizinischen Schmerzbehandlung, der Krebsbehandlung oder der Behandlung von psychischen und neurologischen Erkrankungen bekannt ist. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv, bewirkt nach dem Konsum also keinen Rauschzustand im Körper. 

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