Du überlegst, CBD für deinen Hund auszuprobieren? Viele Besitzer berichten von Verbesserungen bei Schmerz, Angst oder Appetit. Wichtig ist: CBD ist kein Wundermittel, kann aber gezielt Symptome lindern, wenn man es richtig anwendet. Hier bekommst du klare Infos zur Wirkung, Dosierung und Sicherheit.
CBD wirkt über das Endocannabinoid-System, das auch Hunde haben. Das kann Entzündungen reduzieren, Schmerzen dämpfen und das Nervensystem beruhigen. Bei Hunden mit Arthrose oder altersbedingten Schmerzen zeigen Praxisberichte und erste Studien echte Verbesserungen der Beweglichkeit. Bei Angstzuständen, etwa bei Gewittern oder Trennungsstress, berichten viele Hundebesitzer von weniger Unruhe und besserem Schlaf.
Wichtig: CBD hilft nicht sofort bei allen Problemen gleich stark. Manche Hunde reagieren innerhalb von Tagen, andere brauchen mehrere Wochen. Beobachte deinen Hund genau und notiere Veränderungen bei Verhalten, Schmerzlevel und Appetit.
Fangen wir mit der Dosierung an: Ein häufiger Startwert ist 0,2–0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich. Steigere langsam bis maximal etwa 1–2 mg/kg, je nach Effekt und Verträglichkeit. Das ist nur eine Orientierung. Frag vorher deine Tierärztin oder deinen Tierarzt, besonders wenn dein Hund Medikamente nimmt.
Bei der Produktauswahl achte auf drei Dinge: 1) Laborberichte (COA) von unabhängigen Testern, 2) klarer CBD-Gehalt pro ml, 3) kein oder sehr geringer THC-Anteil. THC ist für Hunde gefährlich und darf nicht in relevanten Mengen vorhanden sein. Entscheide dich für ein Produkt, das speziell für Tiere deklariert ist oder eine genaue Dosieranleitung enthält.
Formen: Öl ist am flexibelsten, weil du die Tropfen direkt ins Maul gibst oder ins Futter mischst. Es gibt auch Snacks und Kapseln – praktisch unterwegs, aber oft weniger flexibel in der Dosis.
Was kann passieren? Mögliche Nebenwirkungen sind Müdigkeit, leichter Durchfall oder trockener Mund. In seltenen Fällen verändern sich Leberenzyme, daher ist bei längerer Anwendung eine Kontrolle sinnvoll. Wenn dein Hund ungewöhnlich reagiert, setze die Gabe aus und kontaktiere die Tierärztin oder den Tierarzt.
Praktischer Tipp: Notiere das Gewicht deines Hundes und die genaue Menge CBD pro Gabe. So siehst du schnell, ob eine Dosis wirkt oder erhöht werden sollte. Und bleib skeptisch bei Herstellerversprechen wie „Heilt alles“ – seriöse Anbieter zeigen Laborwerte und geben klare Dosierungen.
Wenn du magst, schaue dir unseren Ratgeber-Artikel zu CBD-Öl und Hunden an, dort findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung und ein Beispiel für die Dosistabelle nach Gewicht.
CBD-Öl hat das Potenzial, das Wohlbefinden von Hunden positiv zu beeinflussen. In diesem Artikel werden die Effekte und Vorteile von CBD-Öl für Hunde erklärt. Es gibt wertvolle Tipps zur sicheren Anwendung und Dosierung sowie interessante Fakten über die Wirkung von CBD bei Haustieren.
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