Hast du dich schon gefragt, warum manche CBD-Öle, Harze oder Extrakte bernsteinfarben sind? Die Farbe verrät etwas über Herstellung, Verarbeitung und Alter des Produkts — aber sie sagt nicht alles über Qualität oder Wirkung. Hier erkläre ich kurz und praktisch, worauf du achten solltest.
Bernstein entsteht meist durch gelöste Pflanzenstoffe wie Terpene, Harze und Pigmente, kombiniert mit den Extraktions- und Verarbeitungsmethoden. Schonende CO2- oder Ethanolextraktionen können ein gold- bis bernsteinfarbenes Öl liefern. Wird mehr Hitze eingesetzt oder das Produkt länger gelagert, dunkelt es oft nach — das ist oft Oxidation oder Decarboxylierung.
Wichtig: Eine dunkle Farbe heißt nicht automatisch „stärker“ oder „besser“. Umgekehrt ist ein sehr klares Öl nicht per se hochwertig — manche Hersteller filtern bewusst stark, um Farbe zu entfernen. Entscheidend sind Laborwerte (COA), Cannabinoid- und Terpenprofile sowie Reinheit.
1) Schau dir das Analysezertifikat (COA) an. Dort steht der CBD-/THC-Gehalt, eventuelle Lösungsmittelrückstände und Pestizide. Farbe ist nur ein Hinweis, COA ist die Info.
2) Riech und fühl das Produkt. Ein frisches, bernsteinfarbenes Öl riecht oft nach Terpenen — Zitrus, Nadelholz, Kiefer oder Kräuter. Harze und Konzentrate können klebrig sein. Ein muffiger Geruch kann auf schlechte Lagerung oder Oxidation hinweisen.
3) Achte auf Herstellungsverfahren. Begriffe wie „CO2-Extrakt“, „vollspektrum“ oder „voller Terpenanteil“ sind hilfreich. Bei „Isolat“ ist Farbe meist heller, weil nur reines CBD enthalten ist.
4) Lagerung verlängert Farbe und Wirkung. Bewahr das Produkt kühl, dunkel und trocken auf. Glasflaschen mit Tropfer sind besser als Plastik. Vermeide direkte Hitze und Sonnenlicht — beides beschleunigt Oxidation und Farbenveränderung.
5) Verfall ist sichtbar: Wenn das Öl sehr dunkel wird, bitter schmeckt oder ein ungewöhnlicher Geruch entsteht, lieber nicht mehr benutzen. Haltbarkeit steht oft auf dem Produkt, typische Zeitrahmen liegen bei 12–24 Monaten, je nach Verarbeitung.
Kurz gesagt: Bernsteinfarbe ist ein nützlicher Hinweis, aber kein Qualitätsurteil allein. Prüf COAs, achte auf Geruch und Konsistenz und lagere richtig. So bekommst du ein Produkt, das wirkt und lange hält.
Wenn du magst, kann ich dir helfen, typische COA-Punkte zu lesen oder Produkte auf Farbabgleich und Laborwerten zu prüfen — schick einfach den Produktnamen oder ein Foto der Analyse.
In meinem heutigen Post möchte ich eine häufig gestellte Frage beantworten - Welche Farbe sollte Shatter haben? Als leidenschaftliche Cannabis-Bloggerin habe ich gelernt, dass reines Shatter eine bernsteinfarbene oder helle Honigfarbe haben sollte. Es kann auch transparent oder leicht milchig sein, je nach Herstellungsprozess. Wie immer liegt Qualität im Detail, und es lohnt sich, auf die Farbe zu achten, um die besten Produkte zu erkennen. Also, stellt sicher, dass ihr euch gut informiert, bevor ihr euer nächstes Stück Shatter holt.
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