Wenn du wissen willst, wo CBD, HHC oder THCP eigentlich herkommen, musst du bei der Pflanze anfangen. Cannabinoide entstehen hauptsächlich in winzigen Drüsenhaaren, den Trichomen, auf den Blütenoberseiten. Die Blüten (vor allem weibliche) sind das Kraftwerk für Wirkstoffe; Blätter und Samen enthalten deutlich weniger.
Die Cannabispflanze hat zwei grobe Formen: Sativa wächst hoch mit schmalen Blättern, Indica ist kompakter mit breiten Blättern. Das beeinflusst vor allem Wuchseigenschaften, weniger die exakte Cannabinoid‑Chemie. Trichome sind klar- bis milchweiß und produzieren Harz mit Cannabinoiden und Terpenen. Beobachte die Trichome, um den richtigen Erntezeitpunkt zu finden: klare Trichome bedeuten unreif, milchige zeigen maximale Potenz, bernsteinfarbene können mehr Abbauprodukte enthalten.
Terpene geben Geschmack und Aroma und modulieren die Wirkung. Beispiele: Myrcen riecht erdig, limonen zitrisch. Zusammenspiel von Cannabinoiden und Terpenen nennt man Entourage‑Effekt — das erklärt, warum verschiedene Sorten unterschiedlich wirken, obwohl sie ähnliche CBD‑Werte haben.
Mehrere Faktoren bestimmen die Inhaltsstoffe: Genetik, Licht, Nährstoffe, Stress und Erntezeitpunkt. Sortenwahl ist zuerst entscheidend: Einige Genetiken sind von Haus aus CBD‑reich, andere THC‑dominant oder mit ungewöhnlichen Cannabinoiden wie HHCP. Lichtintensität in der Blütephase fördert die Produktion von Harz. Zu viel Stickstoff kurz vor der Ernte bremst die Reifung; Kalium und Phosphor sind in der Blütephase wichtiger.
Stress wie kontrollierte Trockenperioden oder gezielte UV‑B‑Gaben kann die Harzproduktion anregen, aber das ist heikel: Übertriebener Stress reduziert Ertrag und Qualität. Trocknen und vor allem das richtige Curen nach der Ernte stabilisieren Cannabinoide und verbessern Geschmack. Unsachgemäßes Trocknen kann Terpene abbauen und das Produkt schwächer machen.
Für Öle und Gummis muss oft decarboxyliert werden: das bedeutet Erwärmen, damit saure Vorstufen (z. B. CBDA) in aktive Formen (CBD) übergehen. Extraktionsmethoden wie CO2‑Extraktion, Ethanol oder Butan liefern unterschiedliche Profilreinheit und Aromen. CO2 gilt als sauber und steuerbar, Ethanol ist preiswerter und effektiv.
Praktischer Tipp: Wenn du ein Produkt auswählst, achte auf Herkunftsangaben, Laboranalysen (Cannabinoidprofil, Terpene, Schadstoffe) und darauf, ob es sich um Blüten, Extrakte oder Lebensmittel handelt. Für eigene Pflanzen: investiere in gute Genetik, kontrolliere Licht und Nährstoffe und beobachte die Trichome – das gibt dir die beste Kontrolle über CBD‑ und andere Cannabinoidwerte.
Fragen zu bestimmten Cannabinoiden oder Anbau‑Techniken? Schreib kurz, dann gebe ich dir konkrete Tipps für Sorte, Erntezeit und Verarbeitung.
Willkommen, liebe Leserinnen und Leser! Heute möchte ich etwas über eine häufig gestellte Frage reden - ist Cannabis eine Frucht oder ein Kraut? In diesem Artikel gehen wir auf die botanischen Aspekte und wissenschaftlichen Klassifikationen dieser Pflanze ein. Ich hoffe, es macht euch genauso viel Spaß zu lesen, wie mir, es zu schreiben!
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