Viele fragen sich, ob CBD dem Herzen helfen oder schaden kann. Kurz gesagt: Es gibt Hinweise auf positive Effekte, aber klare Beweise beim Menschen sind noch begrenzt. Trotzdem lohnt es sich, die wichtigsten Fakten zu kennen, damit du Entscheidungen treffen kannst, die zu deiner Gesundheit passen.
Eine kleine klinische Studie (z. B. Jadoon et al., 2017) zeigte, dass eine einzelne Dosis CBD kurzfristig den Blutdruck senken kann. Tierstudien finden außerdem weniger Entzündung und weniger Schaden nach Herzinfarkten bei CBD-Behandlung. Das klingt vielversprechend, ist aber kein Freifahrtschein: die Datenbasis ist klein und oft nicht direkt auf Menschen übertragbar.
Wichtig: THC wirkt anders als CBD. THC kann Herzfrequenz und Blutdruck kurzfristig erhöhen und ist für Menschen mit Herzproblemen riskanter. Achte deshalb auf Produkte ohne oder mit sehr geringem THC-Anteil, wenn Herzgesundheit dein Thema ist.
CBD kann Enzyme in der Leber hemmen (vor allem CYP3A4 und CYP2C19). Das bedeutet: CBD kann die Wirkung von Herzmedikamenten verändern. Beispiele sind Blutverdünner (z. B. Warfarin) oder bestimmte Statine. Wenn du solche Medikamente nimmst, sprich zuerst mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Weitere Punkte, die du nicht ignorieren solltest: Bei niedrigem Blutdruck kann CBD den Druck weiter senken. Bei Herzrhythmusstörungen ist Vorsicht geboten. Schwangere, Stillende und Kinder sollten CBD nicht ohne medizinische Abklärung verwenden.
Dosierungsempfehlung: Fang niedrig an und erhöhe langsam. Ein realistischer Startwert liegt oft bei 5–20 mg CBD pro Tag, je nach Produkt und deinem Körpergewicht. Beobachte, wie du dich fühlst, und bespreche Anpassungen mit Fachpersonal.
Produktwahl und Qualität: Kaufe nur getestete Produkte mit Analysezertifikat (COA). Achte auf Herstellungsdetails, Reinheit und die genaue CBD- und THC-Menge. Vollspektrum-Produkte enthalten weitere Pflanzenstoffe, die wirken können — das kann Vor- und Nachteile haben, je nach Medikamentenlage.
Praktische Tipps für Alltag und Herz: Setze nicht allein auf CBD. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Schlaf und Stressreduktion haben nachweislich stärkeren Einfluss auf die Herzgesundheit. Verwende CBD nur als ergänzende Maßnahme, wenn du eine Wirkung spürst oder dein Ärzteteam zustimmt.
Wenn du unsicher bist: Dokumentiere Symptome, Blutdruckwerte und eingenommene Medikamente. Das erleichtert das Gespräch mit dem Kardiologen. Kurzfristige Tests unter ärztlicher Aufsicht sind eine vernünftige Option, wenn du CBD ausprobieren willst.
Fazit? CBD zeigt Potenzial für Herz-Gesundheitsfaktoren, ist aber kein Ersatz für medizinische Therapie. Informiere dich, prüfe Produktqualität und rede klar mit deinem Arzt über mögliche Wechselwirkungen.
Cannabigerol, kurz CBG, ist einer der zahlreichen Bestandteile der Cannabispflanze, der zunehmend Aufmerksamkeit in der medizinischen Forschung erlangt. Dieser Artikel bietet einen tiefen Einblick darin, wie CBG auf das Herz wirken könnte. Von aktuellen Forschungsergebnissen über potenzielle Vorteile bis hin zu Sicherheitsbedenken, wird die Beziehung zwischen CBG und Herzgesundheit umfassend beleuchtet. Es wird hinterfragt, inwieweit CBG als Teil einer Herzensgesundheitsstrategie betrachtet werden kann.
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