Hohe Dosis CBD: Wann hilft sie, wann nicht?

Viele denken, mehr CBD bringt mehr Effekt. Das stimmt nicht immer. Hohe Dosen können bei Schmerzen, starker Angst oder bestimmten Erkrankungen helfen, sie erhöhen aber auch Nebenwirkungen und Risiken – besonders wenn du Medikamente nimmst.

Wie viel ist „hoch“?

Als grobe Orientierung gelten: niedrig 5–20 mg/Tag, mittel 20–50 mg/Tag, hoch ab etwa 50–100 mg/Tag. In klinischen Studien wurden für besondere Fälle deutlich höhere Mengen verwendet: Bei Sozialangst zeigte eine Studie 600 mg als wirksam. Bei Epilepsie verschreiben Ärzte oft verschreibungspflichtiges CBD mit 10–20 mg/kg/Tag. Für chronische Schmerzen nutzen Patienten und Studien häufig 50–150 mg/Tag.

Diese Zahlen sind nur Orientierung. Deine richtige Dosis hängt von Gewicht, Stoffwechsel, Einnahmeform und Ziel ab.

Sicherer Umgang mit hohen Dosen

Starte niedrig und erhöhe langsam. Fang bei 5–10 mg an, beobachte eine Woche und steigere dann in kleinen Schritten. Führ ein Wirkungstagebuch: Zeitpunkt, Dosis, Effekt, Nebenwirkungen. Teile hohe Dosen lieber auf mehrere Einnahmen über den Tag, statt alles auf einmal zu nehmen.

Achte auf Wechselwirkungen. CBD beeinflusst Leberenzyme (CYP450). Das kann die Wirkung von Blutverdünnern, bestimmten Antidepressiva, Antiepileptika und Statinen verändern. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, klär die Dosis mit deinem Arzt oder Apotheker. Bei Verdacht auf Lebertoxizität sollten Leberwerte kontrolliert werden.

Einnahmeform beeinflusst die Wirkung: Öl unter der Zunge wirkt schneller; essbare Produkte brauchen länger, liefern aber eine längere Wirkung; topische Cremes wirken lokal und führen kaum zu systemischen Nebenwirkungen, selbst bei hoher Dosierung.

Typische Nebenwirkungen bei hohen Dosen sind Müdigkeit, Durchfall, Appetitveränderungen und trockener Mund. Diese verschwinden meist nach Dosisreduktion. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden suche ärztlichen Rat.

Produktqualität macht einen Unterschied: Achte auf ein Laborzertifikat (COA), das CBD- und THC-Gehalt bestätigt und Rückstände wie Pestizide oder Lösungsmittel prüft. Full-Spectrum-Produkte können durch den Entourage-Effekt stärker wirken, enthalten aber Spuren von THC. Wer getestet wird oder empfindlich auf THC reagiert, sollte Broad-Spectrum oder Isolat wählen.

Wie CBD wirkt und wie schnell, hängt auch von der Bioverfügbarkeit ab. Sublinguales Öl wird direkt aufgenommen, fettreiche Mahlzeiten erhöhen bei Esswaren die Aufnahme. Teile hohe Dosen lieber auf, das reduziert Spitzenwerte im Blut und oft auch Nebenwirkungen.

Praktische Checkliste: 1) Starte niedrig, 2) führ ein Tagebuch, 3) prüf das COA, 4) sprich mit dem Arzt bei Medikamenten, 5) erhöhe langsam und mach zwischendurch Pausen, um Toleranz zu prüfen.

Hohe Dosen CBD können sinnvoll sein, bringen aber Risiken. Niedrig starten, langsam steigern, Wirkung notieren und Wechselwirkungen prüfen sind einfache Schritte, um CBD effektiv und sicher zu nutzen.

CBD-Konzentrationen: Was gilt als hochdosiert?

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In diesem Artikel beleuchten wir, was genau als eine hohe Konzentration von CBD gilt, warum die Dosierung wichtig ist und welche Faktoren bei der Bestimmung einer hohen Dosis berücksichtigt werden sollten. Wir geben auch praktische Tipps und interessante Fakten rund um das Thema CBD und seine Anwendungen.

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