Mexikanischer Schnaps: Was du wirklich wissen solltest

Mexikanischer Schnaps bedeutet viel mehr als nur Tequila. Viele Sorten kommen aus verschiedenen Regionen und sind unterschiedlich hergestellt. Einige werden aus der Agave gebrannt, andere sind fermentierte Traditionen. Wenn du das nächste Mal eine Flasche siehst, willst du wissen, was drin ist und wie du sie richtig genießt — oder? Hier kommen klare, direkte Infos ohne Schnörkel.

Wichtige Sorten und was sie unterscheidet

Tequila: Kommt meist aus Jalisco und muss aus der blauen Weber‑Agave hergestellt sein. Es gibt „100% Agave“ und Mischungen mit Zuckern. Tequila wird oft mit 38–40% Vol. verkauft.

Mezcal: Häufig aus Oaxaca, aber auch aus anderen Bundesstaaten. Die Agavenherzen (Piñas) werden in Erdgruben geröstet — das gibt den rauchigen Geschmack. Mezcal kann kräftiger und komplexer sein; viele Sorten liegen bei 40–55% Vol.

Pulque: Kein Destillat, sondern ein traditionelles, leicht alkoholisches Getränk aus dem Saft bestimmter Agaven. ABV liegt meist bei 4–7%. Es hat eine milde Säure und ist eine ganz andere Kategorie als Schnaps.

Weitere: Raicilla (Jalisco), Bacanora (Sonora) und regionale Spezialitäten. Manchmal findest du auch moderne Produkte wie Cannabis‑infundierte Wodkas — dazu weiter unten mehr.

Praktische Tipps zum Kauf, Trinken und Lagern

Wie trinkt man das? Tequila und Mezcal werden besser geschlürft als in einem schnellen Shot heruntergeschossen. Nimm kleine Schlucke, rieche vorher, und lass die Aromen wirken. Bei Mezcal passen Orangen und sal de gusano (Wurm‑Salz) gut.

Auf die Flasche schauen: Herkunftsbezeichnung, Agavenanteil und ob es „100% Agave“ ist. Bei Mezcal achte auf Herkunftsregion und ob die Piñas geröstet sind — das erklärt den Rauchgeschmack.

Lagern: Flaschen aufrecht, kühl und dunkel aufbewahren. Geöffnete Flaschen halten, aber sie verändern sich langsam durch Luftkontakt.

Preis vs. Qualität: Tequila kann günstig sein, aber gute 100% Agave‑Sorten kosten mehr. Bei Mezcal zahlt sich oft eine höhere Ausgabe aus, wenn du komplexe, handwerkliche Aromen suchst.

Zu Cannabis‑infusionen: CBD‑infundierte Spirituosen tauchen auf dem Markt auf. Achte unbedingt auf die gesetzlichen Regeln in deinem Land und auf klare Angaben zum THC‑Gehalt. Getränke mit nennenswertem THC sind in vielen Ländern illegal und können starke Wirkungen haben — Finger weg, wenn du dir unsicher bist.

Und was ist mit den traditionellen Ritualgetränken? In Mexiko gibt es historische Riten mit psychoaktiven Pflanzen. Diese sind kulturell sensibel und oft rechtlich geregelt. Außerhalb ritueller Kontexte können sie gefährlich und illegal sein. Keine Experimente ohne Wissen und rechtliche Klarheit.

Kurz gesagt: Probier verschiedene Sorten, aber kauf bewusst. Wenn du neugierig bist, frag in Fachläden oder bei Herstellern nach Herkunft und Herstellung — die meisten geben gern Auskunft. So findest du den Geschmack, der zu dir passt, und vermeidest böse Überraschungen.

Was ist Mexikos stärkster Schnaps? – Ein Guide zu kraftvollen Spirituosen

Was ist Mexikos stärkster Schnaps? – Ein Guide zu kraftvollen Spirituosen

Ihr habt vielleicht schon von Tequila gehört, aber wusstet ihr, dass es noch stärkere Getränke in Mexiko gibt? Als leidenschaftlicher Liebhaber von kraftvollen Spirituosen war ich auf einer Entdeckungsreise durch Mexiko und habe einige wahre Alkohol-Schätze gefunden. In diesem Beitrag werde ich euch meinen Favoriten vorstellen, der so kräftig ist, dass man ihn fast als Feuerwasser bezeichnen könnte. Bleibt dran, denn ich verspreche euch, dass ihr von diesem Getränk wirklich beeindruckt sein werdet!

Mehr