Positiver Test: Warum das passieren kann und was du jetzt tun kannst

Ein positiver Drogentest trifft viele überraschend — auch Leute, die nur CBD-Produkte genutzt haben. Tests suchen meist nach THC-Metaboliten, nicht nach CBD. Trotzdem können Spuren in Produkten, Verunreinigungen oder neue Cannabinoide wie HHC oder THCP zu einem positiven Ergebnis führen.

Woran liegt ein falsch positiver Test?

Oft liegt es an der Produktqualität: manche CBD-Öle oder Gummis enthalten mehr THC als auf dem Etikett steht. Andere Gründe sind neue Cannabinoide (HHC, HHC-O, THCP), die in Schnelltests falsch signalisiert werden, oder immunoassay-Testkits, die Kreuzreaktionen zeigen. Auf Tests selbst Einfluss zu nehmen ist schwer — Urin-Tests suchen nach THC-COOH, Blut- und Speicheltests messen aktive Verbindungen, Haaranalysen speichern Spuren monatelang.

Typische Nachweisfenster (Richtwerte):

  • Urin: gelegentlich 1–3 Tage, regelmäßiger Konsum bis zu 30 Tage oder länger
  • Blut: Stunden bis wenige Tage
  • Speichel: Stunden bis 48 Stunden
  • Haar: bis zu 90 Tage

Was du konkret tun kannst

Praktisch bleiben: Fordere sofort eine Bestätigung oder eine Bestätigungsanalyse (GC‑MS/LC‑MS/MS). Diese bestätigt, ob wirklich THC oder ein anderes Cannabinoid nachgewiesen wurde. Teile dem Untersucher mit, welche Produkte du genommen hast und zeige Laborberichte (COAs), wenn vorhanden.

Vorbeugend kannst du Folgendes tun:

  • Kaufe nur Produkte mit unabhängigen Laborzertifikaten (COA). Schau auf THC-Wert: "nicht nachweisbar" ist besser als "<0,2 %" wenn du getestet werden könntest.
  • Vermeide neue oder billige Marken, besonders bei HHC, THCP oder synthetischen Derivaten — die sind oft unreguliert.
  • Wenn ein Test ansteht: stoppe die Einnahme früh genug. Bei regelmäßigem Gebrauch können Wochen nötig sein, nicht nur Tage.
  • Teste dich selbst vorher mit einem Heim-Urin-Test, wenn du unsicher bist.

Wenn der Test positiv bleibt: Bitte um eine schriftliche Bestätigung und ein zweites Analysenverfahren. Erkläre deine Situation ehrlich dem Arbeitgeber oder Auftraggeber und lege Belege vor — Kassenbons, COAs, Arztpapiere. Manchmal führt das zur Klärung oder zumindest zu einer fairen Bewertung.

Kurz gesagt: Qualität der Produkte prüfen, bei Unsicherheit Laborberichte vorlegen und im Zweifel eine Bestätigungsanalyse verlangen. So minimierst du das Risiko falscher Befunde und hast klare Schritte, falls doch etwas schiefgeht.

Werden Hanfzigaretten positiv getestet?

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