Thujone ist ein natürliches Pflanzenstoff, das in Beifuß (Artemisia absinthium), Salbei und einigen anderen Kräutern vorkommt. Bekannt wurde es durch Absinth — das grüne Getränk, das im 19. Jahrhundert berühmt (und berüchtigt) war. Thujone löst sich in Ölen und Alkohol und ist deshalb in manchen Destillaten nachweisbar.
Die häufigsten Quellen sind Wermut (Absinthkraut), bestimmter Salbei und Thuja-Bäume. In ätherischen Ölen kann Thujone besonders konzentriert vorkommen. Produkte wie Kräuteröle, manche Teemischungen oder stark gewürzte Spirituosen können deshalb Spuren oder höhere Mengen enthalten.
Wichtig: Der Thujongehalt variiert stark je nach Pflanze, Erntezeit und Verarbeitung. Industrielle Hersteller messen den Gehalt oft im Labor und geben die Werte auf Analysezertifikaten (COA) an. Wenn dir Sicherheit wichtig ist, such nach solchen Testergebnissen.
In kleinen Mengen wirkt Thujone nicht dramatisch anders als viele andere Pflanzenstoffe. In hohen Dosen kann es jedoch nervöse Reizbarkeit, Kopfschmerzen und in Extremfällen Krampfanfälle auslösen. Genau deshalb steht Thujone seit langem unter Beobachtung.
Die historische Verbindung von Absinth zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen beruhte eher auf hohen Alkoholgehalten, schlechter Qualität und verfälschenden Zusätzen als allein auf Thujone. Moderne Absinth-Produkte enthalten meist deutlich weniger Thujone als früher.
Zur Frage Wechselwirkung mit CBD oder anderen Cannabinoiden: Es gibt kaum verlässliche Studien, die direkte Interaktionen beschreiben. Wenn du CBD, Medikamente oder Heilpflanzen zusammen mit thujonhaltigen Produkten nutzen willst, sprich am besten mit einer Ärztin oder Apothekerin — besonders bei Epilepsie, Leberproblemen oder wenn du Medikamente nimmst.
Regulierung: Viele Länder haben Vorschriften, die den erlaubten Thujongehalt in Lebensmitteln und Getränken begrenzen. Deswegen sind legale Spirituosen heute meist deutlich sicherer als historische Absinths.
Wenn du Thujon vermeiden willst: Finger weg von hochkonzentrierten Kräuterölen und unkontrollierten DIY-Extrakten. Kauf Fertigprodukte von seriösen Herstellern und schau nach Laboranalysen. Bei Tees auf Herkunft und Zusammensetzung achten — besonders bei Kräutermischungen mit Wermut oder starkem Salbei.
Bei Unsicherheit: Reduziere die Menge, vermeide tägliche Daueranwendung und frag eine Fachperson. Schwangere, Stillende und Menschen mit neurologischen Erkrankungen sollten thujonhaltige Produkte eher meiden.
Kurz gesagt: Thujone ist ein natürlicher, aber potenziell wirksamer Stoff. Bewusste Auswahl, gute Qualität und Vorsicht bei konzentrierten Produkten schützen vor Problemen.
Hallo liebe Leser! Heute erforschen wir ein neues Thema: die Auswirkungen von Thujone. Es ist ein Substanz, die in einigen Pflanzen vorkommt, und Sie werden erstaunt sein, wie sie unseren Körper beeinflussen kann. Bleiben Sie dabei und erfahren Sie mehr über die Vorteile und möglichen Nebenwirkungen von Thujone. Vertrauen Sie mir, es zahlt sich aus!
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