Hast du dich schon gefragt, warum manche Menschen nach Cannabisessen großen Hunger bekommen, während andere kaum Appetit haben? Das hat konkrete Gründe: Cannabis wirkt direkt auf das Endocannabinoid-System, das Hunger, Geruchssinn und Belohnung steuert. Hier erkläre ich kurz und praktisch, wie das funktioniert und was du tun kannst, wenn du deinen Appetit kontrollieren willst.
Das aktive THC bindet an CB1-Rezeptoren im Gehirn – besonders in Bereichen, die für Hunger und Geruch zuständig sind. Wenn CB1 aktiviert wird, steigert das die Lust zu essen: Gerüche wirken intensiver, Nahrungsbelohnung fühlt sich stärker an, und das Sättigungsgefühl setzt später ein. CBD wirkt anders: Es blockiert CB1 nicht direkt und kann in manchen Fällen Appetit dämpfen oder neutral bleiben. Kurz gesagt: Wenn du mehr Hunger willst, hilft THC; willst du weniger, ist CBD oft die bessere Wahl.
Medizinisch wird diese Wirkung genutzt. Bei Chemotherapie-Patienten oder Menschen mit starkem Gewichtsverlust verschreiben Ärzt*innen manchmal THC-Präparate (z. B. Dronabinol) zur Appetitsteigerung. Das zeigt: der Effekt ist real und messbar, aber nicht bei jeder Person gleich.
Wenn du nach Cannabis zu hungrig wirst: Wähle niedrigere THC-Dosen oder Produkte mit höherem CBD-Anteil. Achte auf die Konsumform: Blumen und Vapes wirken schnell und stark, Edibles dauern länger, können aber intensiver und länger wirken — dort kommt der Appetit oft später, aber heftiger. Trinke Wasser, iss proteinreiche Snacks (Nüsse, Joghurt) statt zuckerreicher Lebensmittel; Proteine sättigen länger und reduzieren Heißhunger.
Willst du Appetit anregen (z. B. bei medizinischem Bedarf): Sprich zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt. Niedrige THC-Dosen vor einer Mahlzeit können helfen. Achte auf Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit und erhöhe die Dosis langsam. Bei starken Nebenwirkungen lieber absetzen und medizinischen Rat einholen.
Weitere kleine Tricks: Frische, aromatische Speisen (z. B. Suppe mit Kräutern) wirken bei verstärktem Geruchssinn oft angenehmer. Wenn du nach dem Konsum unangenehm high und sehr hungrig wirst, helfen ein Glas Wasser, ein Spaziergang oder beruhigende Atemübungen, bis der Effekt abklingt.
Rechtlich und sicher: Kenn dein Produkt — THC-Gehalt, Herkunft und Labortests sind wichtig. Überlege, wie oft du konsumierst; dauerhafte Appetitveränderungen können Essgewohnheiten beeinflussen. Bei Unsicherheit oder gesundheitlichen Problemen such Rat bei Fachperson oder Ärztin.
Wenn du konkrete Fragen zu Dosis, Produkten oder Anwendung hast, schreib kurz, dann gebe ich Tipps, die zu deinem Ziel passen.
Als Mensch, der gerne mal einen Joint raucht, frage ich mich oft, ob ich essen muss, wenn ich high bin. Müssen wir wirklich immer dem Verlangen nach Munchies nachgeben? In diesem Artikel gehen wir dieser Frage auf den Grund. Wir sprechen über Cannabis und Appetit, geben aber auch Tipps für gesunde Snacks. So können wir das nächste High genießen, ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben.
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