Schlafstörungen rauben dir Energie und gute Laune. CBD wird oft als natürliche Hilfe genannt. Hier liest du klar und praktisch, wie CBD beim Einschlafen unterstützen kann, welche Produktarten es gibt, wie viele Milligramm realistisch sind und worauf du achten musst, damit du nicht mehr ratlos im Bett liegst.
CBD wirkt nicht wie ein klassisches Schlafmittel. Es beeinflusst das Endocannabinoid-System, das bei Stress und innerer Unruhe eine Rolle spielt. Viele Menschen berichten, dass sich Angst reduziert und das Einschlafen leichter wird. Studien zeigen Hinweise auf bessere Schlafqualität bei moderater CBD-Gabe, die Ergebnisse sind aber individuell verschieden. Wenn Sorgen und Grübeln dein Hauptproblem sind, kann CBD besonders nützlich sein.
Öle/Tinkturen: Sublingual angewendet wirken Öle vergleichsweise schnell, meist innerhalb von 15 bis 45 Minuten. Vorteil: genaue Dosierbarkeit.
Esswaren (Gummis, Kapseln): Die Wirkung setzt langsamer ein, oft nach 30 bis 120 Minuten, hält aber länger an. Gut, wenn du durchschlafen willst.
Vapes: Schneller Wirkungseintritt in Minuten, aber nicht ideal für regelmäßigen Gebrauch wegen möglicher Lungenschäden.
Vollspektrum vs. Isolat: Vollspektrum-Produkte enthalten weitere Cannabinoide und Terpene. Das sogenannte Entourage-Effekt kann helfen, ist aber in einigen Ländern rechtlich komplizierter. Isolate sind reines CBD und weniger komplex in der Wirkung.
Beginne niedrig: Starte mit 5 bis 10 mg CBD am Abend. Beobachte zwei Wochen und erhöhe schrittweise auf 20 bis 40 mg, wenn nötig. Manche Personen benötigen höhere Dosen, andere weniger. Timing: Bei Ölen 30 bis 45 Minuten vor dem Schlafengehen, bei Gummis etwa 60 bis 90 Minuten.
Achte auf Wechselwirkungen: CBD kann mit Medikamenten interagieren, die über das Enzym CYP450 abgebaut werden. Sprich mit deinem Arzt, besonders wenn du Blutverdünner, Antidepressiva oder Schilddrüsenmedikamente nimmst. Nebenwirkungen sind meist mild: Müdigkeit, trockener Mund, gelegentlich Magenbeschwerden.
Qualität zählt: Kaufe nur Produkte mit Laborzertifikat (COA), ohne versteckte Zusatzstoffe. Achte auf klare Angaben zu CBD-Gehalt und Herkunft.
Praktische Routine: Kombiniere CBD mit guter Schlafhygiene: feste Schlafzeiten, dunkles Schlafzimmer, Bildschirme vorher ausschalten und eine entspannende Abendroutine. Notiere in einem Schlafprotokoll, wie du dich fühlst und wie lang du geschlafen hast. So findest du schneller die passende Dosis.
Wenn du trotz Maßnahmen weiter schlecht schläfst, such ärztliche Hilfe. Chronische Schlafstörungen sollten abgeklärt werden. CBD kann ein hilfreicher Baustein sein, ersetzt aber nicht immer eine medizinische Behandlung.
Beim Kauf lohnt es sich, auf Herkunft und Extraktionsmethode zu achten. Bio-Hanf, CO2-Extrakte und transparente Laboranalysen (CBD, THC, Rückstände) sind ein gutes Zeichen. Vermeide Produkte mit vielen Zusatzstoffen oder unklarem Etikett. Eine kleine Testpackung oder niedrige Milligramm pro Einheit hilft, die Wirkung ohne großes Risiko zu prüfen.
Erwarte keine Wunder über Nacht. Gib jeder Veränderung mindestens zwei bis vier Wochen Zeit. Führe ein kurzes Protokoll: Dosis, Uhrzeit, Einschlafzeit und Schlafdauer. So siehst du Muster und kannst besser anpassen. Wenn CBD bei dir nicht hilft, spricht das nicht gegen dich. Manchmal sind Verhaltenstherapie, Medikamente oder Schlaftraining sinnvollere Wege.
Bei Schwangerschaft oder Stillzeit verzichte auf CBD und sprich unbedingt mit deinem Arzt und informiere dich über lokale Gesetze.
Habt ihr Schwierigkeiten beim Einschlafen? Ich habe mich mal umgehört und eigene Erfahrungen gesammelt, um herauszufinden, welche CBD-Sorten wirklich müde machen. Von Indica-dominanten Sorten bis zu speziellen CBD-reichen Varianten – es gibt einige Optionen, die euch helfen könnten, die ersehnte Nachtruhe zu finden. In meinem Blogpost teile ich meine persönlichen Empfehlungen und erkläre, auf was ihr achten solltet, wenn ihr CBD für eine bessere Schlafqualität ausprobieren möchtet. Denn nichts ist so wichtig wie ein erholender Schlaf, stimmt's?
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